Projektion & Immersion

Das wichtigste am perfekten FlightSimulator, ist neben dem eigentlichen Cockpit, aus meiner Sicht die Simulationsumgebung. Man spricht hier begrifflich von "Immersion" -> dem vollstandigen eintauchen in eine virtuelle Umgebung.

Die Immersion

Immer wieder verwende ich den Begriff Immersion in meinen Beiträgen.

Für mich hat die Immersion bei einem Simulator einen sehr hohen Stellenwert.

Was ist Immersion?

Immersion beschreibt das Gefühl, vollständig in die simulierte Umwelt eintauchen zu können. Erstmalig hatte ich das tolle Gefühl einer tollen Immersion, als ich vor Jahren in einem Boing 737 Simulator in Amriswil am Bodensee eine Runde um Zürich geflogen bin.

Einige wichtige Aspekte, die zur Immersion beitragen sind hochwertige visuelle und akustische Elemente.

Die SimCube Teil 1 - Vorbereitung

Nachdem die Skelette der beiden Seitenkonsolen lackiert waren, war es Zeit, den zukünftigen Raum des Simulators vorzubereiten.

Das war früher mal meine Werkstatt, welche jetzt in einen kleinen Nebenraum komprimiert eingezogen ist. In diesem 25qm grossen Raum werden der Simulator und die Steuerung eingebaut

Die ehemalige Absaugung musste ich erst einmal zurückbauen um die linke Ecke komplett freizubekommen.

In diesen Bereich entsteht dann der 2.70m x 2.70m Projektionsraum

Die SimCube Teil 2 - Montage

In den letzten Wochen habe ich die Projektionswände (SimCube) erstellt. Als der Raum soweit präpariert war, bin ich in den nächsten Baumarkt gefahren, um Material zu kaufen. Dort habe ich jede Menge Konstruktionslatten, ein paar Balken und 3mm MDF Platten gekauft.

Tipp1: Wenn das jemand nachbauen möchte, nehmt unbedingt die einseitig weiss oder grau beschichteten 3mm MDF Platten. Diese sind stabiler wenn man sie biegt. Das unbeschichtete MDF bricht wesentlich schneller beim Biegen.

Die SimCube Teil 3 - Montage

Bis auf die Decke sind jetzt alle Wände fertig beplankt und gespachtelt. Das Spachteln und Schleifen der oberen vier Ecken ist eine mühsame Arbeit.

Gespachtelt habe ich die SimCube mit einem 2k Holzspachtel. Eine kleine Herausforderung waren die nach innen gebogenen Flächen der oberen Innenecken. Ein normaler Schwing- oder Exzenterschleifer funktioniert hier aufgrund der Krümmung nicht. Ich habe mir dann einen kleinen speziellen Tellerschleifer gekauft und mit dem habe ich die Rundungen gut ausschleifen können.